Qualitätssicherung in der Mediation, neue Initiative

Die Vorstände der 5 Mediations-Verbände mit über 6.000 Mitgliedern – BAFM, BM, BMWA, DFfM, DGM – halten es für dringend geboten einen „Qualitätsverbund Mediation“ (QVM) zu schaffen.

Seine Aufgabe soll sein, den Basisstandard der Mediation zu etablieren. Dies dient der Qualitätssicherung und der Markttransparenz. Ferner soll den Erfordernissen des Verbraucherschutzes Rechnung getragen werden, um das Vertrauen in die Mediation zu stärken.   Als Grundlage für den Basisstandard sollen die Elemente einbezogen werden, die sich über die letzten 20 Jahre bewährt haben.  Dies sind die Ergebnisse unseres aktuellen Treffens in Berlin am 29.04.2015.

Im Einzelnen sind das unter anderem: Ausbildungen im Umfang von mindestens 200 Zeitstunden durch qualifizierte Lehrende, ein angemessener Anteil davon Selbstreflexion und direkter Praxisbezug durch Mediations-Fälle.  

Auf dem Weg der weiteren Ausgestaltung der Profession Mediation halten es die Vorstände für zielführend, jetzt zu handeln. Damit möchten die Vorstände die Marktverantwortung der Mediationsverbände gemeinsam wertebildend wahrnehmen.   Der nächste Schritt wäre, diesen Basisstandard zu entwickeln. Das bedeutet nicht, die verbandseigenen Standards außer Kraft zu setzen. Derzeit sammelt der Bundesverband Mediation, dessen Mitglied ich bin, Anregungen für die Umsetzung dieser Ziele.

Die verbandsinternen Gremien (Standard-AG, Fachkonferenz für AusbilderInnen, PG Qualität, Regionalgruppen) sind mit Entwicklung betraut. Ich werde an dieser Stelle über alle Entwicklungen informieren. Das nächste Treffen der verbandsübergreifenden Arbeitsgruppe zur Qualitätssicherung in der Mediation findet am 9. November 2015 in Berlin statt.

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