Konflikte und Lösungen – Seiffert Mediation München

Die Wissenschaft des Streitens ist die Verhaltenstheorie.

Daran angrenzende Gebiete sind die Spieltheorie, die Hirnforschung, die Tierpsychologie, die künstliche Intelligenz (AI), Konfliktforschung und nicht zuletzt die Rhetorik.

 

Streit braucht Emotionen. Brauchen Emotionen Streit?

Die Medien benutzen Emotionen, um Inhalte spannend zu machen. So sind bei vielen Serien, Seifenopern und Shows Streit und Intrige die eindeutigen Schwerpunkte.

Sportwettkämpfe sind an sich schon (Wett-)Streitigkeiten, bei vielen Wettkämpfen aber greift die Konfrontation auf die Zuschauer über – man denke nur an das Phänomen der Hooligans.

Verhaltensforscher, Psychologen, Hirnforscher und Evolutionsbiologen sind sich einig, dass die konflikthafte Auseinandersetzung zum normalen Verhalten des Menschen gehört.

Streit ist also ein starker Trigger für das Erleben von Emotionen.

 

Streit? Haben wir nicht!

Lasst uns Abschied nehmen vom fragwürdigen Kult um die Harmonie.

Lange Zeit galt eine Familie oder eine Firma als intakt, so lange nichts über Streitereien nach draußen drang.

Früher galten nur jene Teams als gut, in denen es keinen Streit gab.

Heute wissen wir: In guten Teams wird gestritten, wir müssen nur die produktive Streitkultur neu erlernen.

Schweigen, Verdrängen und Kleinbeigeben ist in konstruktiven Prozessen in aller Regel als falsch anzusehen.

Konflikte und Lösungen – Seiffert Mediation München

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