Bundesverband Mediation

Der Bundesverband Mediation e.V.  ist mit über 2400 Mitgliedern der mitgliederstärkste Mediationsverband in Deutschland.

  • Er ist ein in ganz Deutschland aktiver interdisziplinärer Fachverband für Mediation mit dem Hauptziel der Verbreitung und der Weiterentwicklung der Verständigung in Konflikten. Der Bundesverband Mediation ist ein inklusiver Verband, welcher für verschiedene fachliche Orientierungen und Ursprungsberufe offen ist. Seine Mitglieder sind auf allen Gebieten der Mediation tätig. Mediatorinnen und Mediatoren, die unsere Standards und Ausbildungsrichtlinien erfüllen, können über ein Anerkennungsverfahren die Lizenz zum Führen des Titel Mediator BM® / Mediatorin BM® erlangen.
  • Der Bundesverband Mediation e.V. (BM) wurde als „Mediation e.V.“ 1992 gleich zu Beginn der Ausbreitung von Mediation als Bewegung in Deutschland gegründet.
  • Die Gründer des Bundesverbandes Mediation und viele seiner Mitglieder sind Pioniere der Mediation.
  • Der Bundesverband Mediation ist in Deutschland ein wesentlicher Motor von Mediation als Breitenbewegung.
  • Der Bundesverband Mediation stellt die qualifizierte Ausbildung in Mediation sicher. Eine Vielzahl von Ausbildungsinstituten und auch Universitäten werden entweder von unseren Mitgliedern geführt, mit Ausbildern und Ausbilderinnen aus unseren Kreisen versorgt, oder bilden mit Kräften aus, die von unseren Mitgliedern ausgebildet wurden. Die Ausbilderinnen BM® und Ausbilder BM® bilden nach unseren Standards und Ausbildungsrichtlinien aus.
  • Wir entwickeln Mediations-Programme. Wir bieten Mediation zusammen mit weitergehenden Maßnahmen integriert in Programme mit Weiterbildung, strukturellen Veränderungen, längerfristigen und transformierenden Prozessen an. Dafür sind konzertierte Aktionen, Vernetzungen und Investitionen nötig. Solche Programme sind für den Bundesverband Mediation und seine Mitglieder typisch und wirken in die Gesellschaft hinein. Alle diese Ansätze unterstützen neben der „reinen“ Mediationsleistung ein Etablieren dieses Ansatzes in den verschiedenen Bereichen der Gesellschaft, mit allen dazu nötigen Anstrengungen auch bei Ämtern, Institutionen etc.
  • Viele hochqualifizierte und prominente Mediatoren und Mediatorinnen sind Mitglieder in unserem Verband. Unsere Standards und Ausbildungsrichtlinien für berufliche Mediation haben als wesentlicher Beitrag zur Qualitätssicherung über den Verband hinaus Beachtung und Nachahmung gefunden. Derzeit geschieht Entsprechendes mit den darauf aufbauenden Standards für Schulmediation.
  • Wir haben eine breite Basis, was die Herkunftsberufe unserer Mitglieder anlangt, und sind der mitgliederstärkste Fachverband auf dem Gebiet der Mediation.
  • Wir vereinen eine außergewöhnliche Vielfalt der Mediationsgebiete durch unsere Mitglieder und durch unsere Fach-, Arbeits- und Projektgruppen. Unser Ziel ist es, Mediation für alle gesellschaftlichen Bereiche als angemessenes Konfliktbearbeitungsverfahren weiter zu entwickeln.
  • Die Eigenschaften und Qualitäten, sowie die unterschiedlichen Ursprungsberufe unserer Mitglieder und die Art des Fachaustausches im Verband bringen ein großes Maß an Kreativität und Innovation hervor. Unsere Programme haben langfristige und nachhaltige Wirkung.
  • In den verschiedenen Fachgruppen sind eine Mehrzahl von anerkannten Fachleuten und Fachautor auf den unterschiedlichen Gebieten der Mediation in Deutschland vertreten. Die Fachgruppen haben eine anerkannte Vorreiterfunktion für die Qualifizierung, Weiterentwicklung und Verbreitung von Mediation.
  • Wir haben als Mediator und als Verband einen zu den Inhalten von Mediation passenden inklusiven Ansatz und Anspruch, mit denen wir allen gesellschaftlichen Bereichen und Schichten Mediation zugänglich machen wollen.
  • Wir haben ein in ganz Deutschland verbreitetes Netz von Regionalgruppen, welches auch interessierten Nicht-Mitgliedern den Zugang zu Mediation und zu kollegialem Austausch und zur Vernetzung eröffnet.
  • Im Bundesverband Mediation wird Verantwortung in den unterschiedlichen Rollen und gegenüber den verschiedenen Anspruchsgruppen in folgender Weise wahrgenommen:
  • Wir vertrauen uns gegenseitig auf Basis unseres Leitbildes und unseres ethischen Selbstverständnisses.
  • Wer Verantwortung wahrnimmt, fühlt sich dem Anspruch verpflichtet, die Balance zwischen offensiver und defensiver Interpretation der Rolle zu finden und zu behalten
  • Die an einem Prozess Beteiligten verpflichten sich die Balance zwischen Führung und Selbstorganisation zu finden.
  • Angemessenes Feedback ist das Mittel der Wahl zur Optimierung der Entscheidungsqualität.
  • Führung beruht auf delegierter Macht und sichert die Rahmenbedingung zur Wahrnehmung von Selbstverantwortung.
  • Der Bundesverband Mediation hat im Jahre 2000 Qualitätsstandards für die Durchführung von Mediation und für die Ausbildung von Mediatorinnen und Mediatoren festgelegt.
  • Die Qualität von Mediation hängt wesentlich von der Haltung des Mediators ab. Mitglieder des Bundesverbandes Mediation haben sich verpflichtet, nach den ethischen Grundsätzen des Bundesverbandes Mediation zu arbeiten. Dazu gehört z.B., die Vertraulichkeit zu wahren, die Beteiligten sorgfältig bei der eigenverantwortlichen Wahrnehmung ihrer Interessen zu unterstützen und ihnen mit Respekt und Allparteilichkeit zu begegnen sowie die Selbstverpflichtung, im eigenen Konflikt Mediation als Konfliktbearbeitung zu wählen.

Bundesverband Mediation – Seiffert Mediation München

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